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Acroaustria Tag 2

2nd Acroaustria 2011 | 26.08.2011 - 20:16:39

Früher als gestern startet der 2. Tag der Acroaustria und bereits um 10:30 kann der zweite Synchron-Lauf gestartet werden. Es beginnen die beiden Columbianer, Leonardo Cardenas Ray und Harvith Lizcano Vargas, die mit ihrem Programm und ihrer sympathischen Art das Publikum begeistern.  Um die Punkte der Jury kämpfen sie hart, aber es sieht wohl so aus, als würden die beiden Newcomer in der Disziplin synchro noch etwas an Erfahrung brauchen, um ganz vorne dabei zu sein.

Überzeugender wirkt das Team Asynchron aus Salzburg, Thomas Laireiter und Phillip Reisinger. Auch sie sind relativ neu als Synchronteam dabei, überzeugen aber mit ihrer Synchronität und ihren sauberen Überleitungen. Auch die beiden Spanier aus El Hierro, Renan Morales und Juan Luis Morales zeigen atemberaubenden Synchronflug. Sie liefern eine saubere Performance und dem Publikum spektakuläre Action bei ihrem touch in der Spiegelspirale. Das nächste Team ist das heimische, die beiden Kärntner Bernd Hornböck und Alexander Meschuh, auf die alle gespannt warten. Sie fliegen wie in alten Zeiten: kreativ bei ihren Manövereinleitungen, synchron bei den Durchführungen und sehr eng aneinander. Nicht nur einmal berühren sich die Kappen während des Fluges, was ihnen wertvolle Punkte bringt. Beide setzten zur Landung aus der Spirale an, wobei es Xandi noch aufs Floß schafft, Bernd  leider im Wasser landet.

Vierte nach dem ersten Lauf waren die beiden Tiroler, Sebastian und Ricky Kahn. Sie schenken nichts her und fliegen ein sehr sauberes Programm, auch wenn sie danach beide im Wasser enden.
Es wird spannend - die Top 3 des ersten Runs. Hernan Pitocco aus Argentinien und Horazio Llorenz aus Spanien, das Team „Satisfaction“ liefert eine beinahe makellose Performance und kassiert dicke Punkte, da sie beide nach einer Bodenspirale auf dem Floß landen. Pál Takáts und Gabor Kézi, die beiden Ungarn machen es ähnlich und fliegen ihre Figuren sauber, genau aufeinander abgestimmt und zeigen eine atemberaubende Show bis zum Raft. Jubelgeschrei hört man bis zum Strand und die Freude ist riesig, denn damit haben sie den beiden Erstplatzierten einiges vorgelegt. Aber auch Lino Oehl und Marvin Ogger aus Deutschland, alias „Air Affair“ zeigen wieder einen großartigen Run mit viel Action und einer präzisen und dynamischen Landung auf dem Floß.

Mittlerweile hat auch die Jury ihre Bewertung abgegeben und im Spitzenfeld haben sich die Platzierungen etwas verschoben. Die beiden Ungarn konnten überzeugen und haben sich die Spitze erkämpft. Marvin Ogger und Lino Oehl rutschen auf Platz 2, dicht gefolgt vom Team „Satisfaction“. Das Kärntner Team „Against the grain“ macht einen Platz gut und belegt Platz vier. Dahinter die beiden Tiroler.... Es wird noch spannend werden, denn oft reicht nur ein kleiner Fehler und die Karten werden wieder neu gemischt!

Am Nachmittag wurde noch der 2. Solo-Run gestartet. Startreihenfolge nach umgekehrter Platzierung, wie auch im Synchro-Run. Leider musste wegen zu starkem Wind unterbrochen werden und richtig spannend wird es wieder morgen früh, wenn die Top 20 an den Start gehen und sich um wertvolle Weltcup-Punkte matchen.

 

(Fotos: Iris Greifenhagen)

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