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ACRO-Sonntag

2nd Acroaustria 2011 | 28.08.2011 - 20:42:12


Auch heute gibt es wieder viel Sonnenschein und perfekte Flugbedingungen für die Piloten. Vormittag geht es los mit den 20 besten Solo-Piloten, die im alles entscheidenden 3. Run noch einmal ihr Können präsentieren. Josef Bauer aus Deutschland eröffnet den heutigen Bewerbstag und dann geht es Schlag auf Schlag. Philipp Rothenbühler, Juan Luis Morales und dann schon Hernan Pitocco, der einiges gut zu machen hat nach dem Fehler von gestern. Heute gelingt ihm sein Lauf, den er gekonnt mit einer Bodenspirale und anschließender Landung auf dem Floß beendet. Das bringt natürlich kräftig Punkte und wir werden sehen, wie weit ihn diese Leistung wieder nach vorne bringt, denn auch die Piloten nach ihm zeigen ein technisch anspruchsvolles Programm, das dem einen oder anderen ausgezeichnet gelingt. Beispielsweise dem sympathischen Deutschen, Lino Oehl, der nach einem sehr sauberen Lauf ebenfalls nach einer Bodenspirale am Floß steht, oder dem Mann aus Tirol, Sebastian Kahn. Nicht zu vergessen Pál Takáts, oder Tim Alongy und der Führende nach dem gestrigen Lauf Horazio Llorenz. Auch Xandi Meschuh zeigt uns einen fantastischen Lauf, aber er verliert wertvolle Landepunkte. Die Namensliste ist lang und sie alle zeigen uns an diesem Wochenende  grandiose Flüge.

Auch die Damen, die gleich im Anschluss dran sind, fliegen ihre Manöver sehr sauber und landen großteils präzise auf dem Floß. Nur Maria Vikhlyaeva beweist Mut und setzt zur Bodenspirale an, um die Chance auf die maximalen Landepunkte zu nutzen. Aber sie wird nass, wie auch Nicole Schmid, die knapp neben dem Floß wassert. Die führende Daniela Martin hat einige kleine Unsauberheiten in ihren Manövern, landet aber sicher auf dem Floß. Wir werden sehen, ob sie ihren Vorsprung halten kann und die Damenwertung bei der Acroaustria gewinnt.

Der Syncho-Run ist für den Nachmittag angesetzt und kann auch ohne Probleme durchgeführt werden. Wieder sind es die beiden Columbianer, die den Lauf eröffnen und dem Publikum ihre Show darbieten. Sie sind ein bisschen asynchron unterwegs, aber auf dem besten Wege, auch die Königsdisziplin im Paragleiten zu beherrschen. Weiter geht es mit den Lucky Clowns, dem Team aus der Schweiz, die sich in der Synchrospirale etwas zu nahe kommen und kleine Schwierigkeiten ausmerzen müssen. Gut unterwegs ist das Team „Asynchron“ aus Salzburg. Sie fliegen schöne Kombinationsmanöver, genannt auch Rodeo und führen dem Publikum einen regelrechten Paartanz vor, den sie aber nass beenden. Auch das Team „Lorit“, die beiden Tiroler, zeigen einen sauberen Lauf, den sie mit einer Bodenspirale zu Ende bringen wollen. Diese aber endet für beide im Wasser und die dicken Landepunkte bleiben aus. Xandi Meschuh und Bernd Hornböck bringen ihren Run  relativ sauber über die Bühne und Xandi holt sich noch die Landepunkte für das Floß. Das könnte reichen um einen Platz gut zu machen und den Sprung aufs Stockerl zu schaffen, denn die Konkurrenz hat ein bisschen gepatzt. Hernan Pitocco hat Probleme im Infinity Tumble und muss früher ausleiten, und auch Lino Oehl, vom Team „Air Affair“ kann den Infinity Tumbling nicht halten und muss den Schirm raus stoppen. Das wird eine knappe Entscheidung im Spitzenfeld und wir sind schon gespannt auf die Bewertungen der Jury.

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